Feilen für die Optiker-Werkstatt

Feilen sind mehrschneidige, spanende Werkzeuge zum Abtragen von Werkstoffen durch das Bearbeitungsverfahren Feilen.

Feilenrohlinge werden aus legiertem Werkzeugstahl geschmiedet. Die Zähne werden anschließend als durchgehende Linien in das Feilenblatt eingehauen (negativer Spanwinkel – Feile schabt) oder eingefräst (positiver Spanwinkel – Feile schneidet). Die eingehauenen Linien können sich auch kreuzen, damit die Späne leichter gebrochen werden. Die Anordnung in Linien unterscheidet die Feile von der Raspel, bei welcher die Zähne einzeln eingehauen werden. Der vorbereitete Rohling wird anschließend gehärtet und die Angel (der Teil eines Feilen-Rohlings zur Befestigung des Griffes) durch Erhitzen weichgeglüht oder nicht mitgehärtet, um ihr eine gewisse Elastizität zu verleihen. Die Feile ist ein klassisches Handwerkzeug, sie wird aber auch maschinell eingesetzt. Man unterscheidet das Werkzeug nach der Form, dem Hieb und den Einsatzgebieten. Feilen werden im Maschinenbau, Werkzeugbau, Form- und Modellbau, zum Schärfen und zum Entgraten eingesetzt.

Die Feile besteht in aller Regel aus dem Feilenblatt und der spitz auslaufenden Feilenangel. Die Feilenangel nimmt den bevorzugt aus Holz gefertigten Griff, auch Feilenheft genannt, auf. Um ein Aufspalten des Holzes oder Kunststoffs beim Eintreiben der Angel zu verhindern, umfasst die Zwinge, eine kleine Metallhülse, die Aufnahme am Feilenheft.
Von der Größe her unterscheidet man Arm-, Hand-, Schlüssel- und Nadelfeilen.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Feile

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